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Was macht Sie aus? – Die „Persönlichkeit“

Vielleicht treibt Sie eine Frage um, besonders, wenn Sie eine Stelle zu besetzen haben: was macht eine Person aus? Was unterscheidet uns voneinander, abgesehen vom Land, in dem wir leben, und dem Kulturkreis, in dem wir uns bewegen?

Und: kann man so etwas wie „Persönlichkeit“ messen?

Die Psychologie hat lange und ausführlich an dieser Frage geforscht – und ein inzwischen gut belegtes und international akzeptiertes Modell gefunden.

Man geht von fünf stabilen Faktoren aus, in denen sich Personen unterscheiden – den „Big Five“. Diese kann man für jeden Menschen erheben.

Im beruflichen Kontext, für Fach- und Führungskräfte, liefert das Persönlichkeitsprofil wichtige Hinweise, was zum Beispiel die berufliche Entwicklung angeht.

Das bedeutet nicht, dass die Persönlichkeit es nicht „erlaubt“, sich in die eine oder andere Richtung zu entwickeln.  Es ist nur hilfreich zu wissen, was einen ausmacht und mit welchen Aspekten einer neuen Rolle man möglicherweise besser oder schlechter zurechtkommt.

Und, um mit einem alten und zähen Vorurteil aufzuräumen: die Persönlichkeitsentwicklung ist keineswegs irgendwann „abgeschlossen“.  Jeder Mensch hat zwar eine „Grundausstattung“, ist aber immer wandlungsfähig, auch im Alter.

Die Frage ist viel eher, ob man es will!

Erblich sind die Faktoren übrigens nur bedingt, etwa zur Hälfte, und werden in der Entwicklung von verschiedenen Faktoren bestimmt: dem Familienumfeld, von Ihren Erfahrung und von dem, was Sie aus guten und schlechten Erfahrungen machen.

In den nächsten Blogeinträgen wird es um diese „Big Five“, die fünf Faktoren, gehen – sie sind grundsätzlich bedeutsam für die Persönlichkeit.

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