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Trend Digitalisierung – Vorausdenken ist gut

Den Kopf in den Sand stecken? – Keine gute Idee, denn aufhalten lässt sich die Digitalisierung nicht mehr.

Als „Konsumtenten“ kennen wir das ja schon – und es ist ja auch nicht unbequem, eine klug unterstützte Recherchemöglichkeit, einen intelligenten Büchershop und schöne I-Dinge zu haben (Stichwort GAFA – Google, Apple, Facebook und Amazon).

Und die Jobs – vor allem meiner? Die Frage ist berechtigt, denn:

eine der bekanntesten Studien stammt von Carl Frey und Michael Osbourne (USA). Das Kernergebnis: innerhalb der nächsten 1-2 Dekaden werden bis zu 47% der Jobs in der US-Wirtschaft durch Computer ersetzt.

Der Selbsttest für Sie – sind Sie automatisierbar?

Unter diesem Link können Sie Ihre Jobgruppe eingeben (in englischer Sprache).

Die Logik dahinter beruht auf Forschungsergebnissen:

  • Je eher Sie clevere Lösungen (und nicht Standardantworten) finden müssen für Ihre Arbeit, je mehr Sie mit anderen verhandeln müssen, desto weniger sind Sie „automatisierbar“;
  • je mehr Sie andere unterstützen oder coachen, desto weniger sind Sie ersetzbar;
  • je höher der (fein-)mechanische Anteil Ihrer Arbeit, desto eher greift die Digitalisierung (Beispiel: Operationsrobotor in Krankenhäusern).

So sind Zahntechniker, sagt die Prognose, zum Großteil „ersetzbar“, Zahnärzte dagegen kaum – dazu ist die Verknüpfung von Diagnose, Beratung und Behandlung zu komplex.

steering wheel

Und was mache ich jetzt damit?

Wohin kann Ihre berufliche Entwicklung gehen? Auch da haben Brynjolfsson und Mcaffee (die aus dem letzten Blogbeitrag) eine Antwort: erschließen Sie sich Felder, die Computer nicht besetzen können (nun ja, noch nicht…):

  • arbeiten Sie im Feld „echter Kreativität“, wo unternehmerische oder innovative Produkte, ganz neue Ideen entwickelt werden;
  • bauen Sie Ihre Fähigkeiten zur breit gefassten Mustererkennung oder zur komplexen Kommunikation aus;
  • bleiben Sie aufmerksam, scannen Sie neue Technik und setzen Sie sie so ein, dass diese Ihre Fähigkeiten unterstützt.

Ein Computer kann Daten analysieren, aber er hat nicht selbst die Idee, welche Daten er wie sammeln soll -und was das für das „große Ganze“ bedeutet. Dazu braucht es noch immer – uns!

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