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Fast wie ein Gründer – arbeiten im Start-Up (Reihe Unternehmenstypen)

Auf geht’s!

In Deutschland gibt es jede Menge Start-Up-Unternehmen, gerade in den Innovationsclustern um München, Berlin und im Umfeld herausragender technischer Universitäten wie beim KIT in Karlsruhe.

Pflänzchen

Mit einem Job im Start-Up liebäugeln viele – entweder gleich im Studium oder dann, wenn man sich in drögen Strukturen eines festgefahrenen Unternehmens vergeblich um Dynamik bemüht hat.

Start-Up – für wen passt es?

Viel hängt davon ab, wie fit die Gründer sind – auch in Führungsfragen -, wie sie wachsen wollen und ob der Einstieg eines Investors geplant ist. Wer eine hohe Sicherheitsorientierung hat und ein klar strukturiertes, beschränktes Arbeitsfeld wünscht, wird selten in einem Start-Up glücklich.

Die guten Seiten – und das Risiko

Meistens haben Sie als Mitarbeiter viel „mitzureden“, können neue Aufgaben anpacken und haben mehr Freiraum, Neues zu entwickeln als in den meisten anderen Unternehmen.

Dafür fällt es auch viel schneller auf, wenn Mitarbeiter den meist hohen fachlichen und dem gewünschten persönlichen Engagement nicht nachkommen. Riskant ist es dann, wenn ein Unternehmen das Wachstum auf ein oder zwei Hauptkunden aufbaut und es nicht schafft, den Kundenkreis (und damit die Unabhängigkeit) zu erweitern.

Wenn es Sie reizt, in ein Start-Up einzusteigen – hier ein paar Punkte, auf die Sie achten sollten:

  • Ist das Führungsteam gut aufgestellt – mit gemeinsamen Zielen, unterschiedlicher Expertise und klarer Rollenteilung?
  • Gibt es eine verbindliche Businessplanung dazu, wo die Reise hingehen soll?Spider web with dew drops. Vector.
  • Will man „organisch“ wachsen über Aufträge oder über einen Investor?
    Ein Investor bedeutet meist deutlich mehr Tempo, oft aber auch weniger Freiraum für Entscheidungen des Managementteams – und anspruchsvolle Renditeerwartung.
  • Sind der oder die Unternehmer bereit, sich auch Expertise von außen zu Kernthemen wie Vertrieb, Unternehmensstruktur, Personal, Finanzen einzuholen oder orientiert man sich ausschließlich an anderen Start-Ups?
  • Beobachten Sie einen „In-Group-Effekt“ („Wir sind unschlagbar“) und sind kritische Anmerkungen unerwünscht?

Der Charme des Start-Ups: Arbeiten direkt am Kundenproblem, vom Anfang bis zum Ergebnis, persönliche Atmosphäre, direkter Input.

Früher oder später stehen auch Themen wie ein klares Vergütungssystem, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und  die Abgrenzung von Aufgaben oder Verantwortlichkeiten auf dem Programm. Es ist gut, wenn ein Start-Up dann professionelle Lösungen findet – auch außerhalb der eigenen Kernkompetenz.

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