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Mitarbeiterwerbung – von innen nach außen!

 

Dass es in vielen Branchen eng wird mit den qualifizierten Mitarbeitern, ist nun wahrlich kein Geheimnis mehr. Die Frage ist, wie Sie als Unternehmer, Führungskraft oder HR-Entscheider die Attraktivität für Mitarbeiter steigern und erhalten.

Klar ist: der „Pool“ verfügbarer Mitarbeiter wird in Deutschland kleiner, sofern nicht qualifizierte Menschen aus anderen Ländern zuwandern. Das trifft vor allem Organisationen vom Krankenhaus bis zum IT-Unternehmen, die wachsen wollen, die in Mangelmärkten oder nach sehr spezialisierten Kräften suchen.

Wir werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten immer mehr und immer ausgefeiltere Personalmarketingkampagnen sehen, die alle Medienkanäle nutzen: Social Media, Fernsehen, Funk und Print und andere, die sich noch entwickeln werden. Mobile Anwendungen werden eine große Rolle spielen. 

Doch nicht alle Kampagnen  erreichen die gewünschte Wirkung  (klar: Wirkungsmessung muss immer Teil einer Kampagne sein).

 

Woran liegt das, und worauf sollen Sie achten?

 

Kernpunkt 1: Sie wissen, wo Ihrer Zielgruppe am Arbeitsmarkt der Schuh drückt – und machen konkrete Angebote.

 

Marketing heißt: ein Unternehmen aus Sicht des Kunden sehen. Personalmarketing heißt: ein Unternehmen aus Sicht des Mitarbeiters sehen. Genauer gesagt: einer Mitarbeitergruppe.

  • Welches Interesse haben Ihre Berufseinsteiger? Haben Sie mit vielen unterschiedlichen Nachwuchskräften gesprochen?
  • Was wollen weibliche Führungskräfte – gerade dann, wenn die Kinderbetreuung geregelt ist?
  • Wie sind die Bedingungen für Mitarbeiter über 55, die noch mindestens 10 Jahre für Sie aktiv sein sollen?

Häufig denken wir zu wissen, was für andere wichtig ist. Besser: fragen Sie nach! Sie werden sich wundern. Oft entstehen so Angebote, die für die Zielgruppe wertvoll und gar nicht so aufwändig sind. Sie befragen ja auch Ihre Kunden…Oder?

 

Kernpunkt 2: Grundlage Ihres Personalmarketing ist nicht eine (Einzel-)Aktion, sondern ein Konzept.

 

Wenn Sie erfahren haben, was Ihre Mitarbeiter bewegt, können Sie Angebote entwickeln, die zu Ihrer Unternehmenssituation passen. Da ein Mitarbeiter viele Jahre bei Ihnen bleiben soll (Mitarbeiterbindung geht vor Mitarbeiterwerbung), sollten Sie für verschiedene Laufbahnphasen passende Angebote machen.

Ein Beispiel aus dem Mittelstand: die Testo AG in Lenzkirch. Ideen für die Mobilität zum Arbeitsplatz, namentliche Willkommenstasse, Mentoring, eigene Qualifizierungsprogramme – hier hat man Schritt für Schritt überlegt (nachzulesen als PDF hier, ab S. 12/Quelle: Financial Times Deutschland vom 5.4.2011).

 

Kernpunkt 3: gute Kampagnen sind nicht langweilig – sie dürfen durchaus aus dem Rahmen fallen.

 

Es gibt, um ein ganz anderes Beispiel zu nennen, schon viele Autos und noch mehr Werbung für Autos –  und doch wirkt jede Kampagne irgendwie anders.

Das heißt für Sie: Ihre Mitarbeiterwerbung muss nicht teuer sein, aber bloß nicht langweilig oder gar austauschbar  – Floskeln wie „Teamarbeit“, „gutes Betriebsklima“, lächelnde junge Frauen aus der Fotodatenbank – all‘ das lässt die Vermutung aufkommen, dass man nicht wirklich etwas Eigenes zu bieten hat.

Was austauschbar ist, findet keine Beachtung mehr.

Ein schönes Beispiel bietet die Facharztwerbung des Evangelischen Krankenhauses Wesel. Alle Topthemen möglicher Bewerber kompakt auf einer Seite – und ein originelles Video unter arzt-in-wesel.de .

 

Fragen zum Personalmarketing? Auf der Suche nach Ideen?
Wir unterstützen Sie gerne: bergdolt@unternehmen-im-wachstum.de .

 

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