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Gründung und Unternehmenskultur – jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Niemand prägt ein Unternehmen so wie seine Gründer – oder mit Edgar H. Schein, dem Vater der Unternehmenskultur gesprochen: „Kultur ist eine Gruppeneigenschaft. Wenn eine Gruppe genügend gemeinsame Erfahrungen hat, entwickelt sich eine Kultur“ (in „Organisationskultur“, 2003).

Wenn Sie ein Unternehmen gründen und es an den Markt bringen, schaffen Sie auch immer eine Unternehmenskultur – das bedeutet für Sie:   – die Summe Ihrer Handlungen als Gründer oder Team, Ihre gemeinsamen Erfahrungen. Auch die Branche wie auch Schlüsselkunden spielen eine Rolle, weshalb sich Unternehmen einer Branche oft in der Kultur ähneln.

In dieser Phase werden die Überzeugungen, Annahmen und Werte der Gründer zur Handlungsgrundlage; Erfolg stärkt die Kultur. Man spricht in dieser Phase auch vom „Gründermythos“, denken Sie nur an Bilder wie die Garagenfotos aus IT-Gründerzeiten der 70er-Jahre, sie sind aus der jeweiligen Unternehmensgeschichte nicht wegzudenken. Auch Ausgründungen, beispielsweise aus Universitäten, oder Management-Buy-Outs sind der Beginn einer neuen Unternehmensgeschichte und Kern einer einmaligen Unternehmenskultur.

Oft lassen sich die „Gründerpersönlichkeiten“ noch viele Jahre im Unternehmen als prägend wahrnehmen, selbst dann, wenn das Unternehmen gewachsen ist, selbst dann, wenn die Gründer gar nicht mehr im Unternehmen sind. Für Nachfolger ist es wichtig zu wissen, wie sie die Kultur formen können, ohne den Kern zu „verraten“.

Mehr dazu im nächsten Blogeintrag zur Unternehmenskultur im Wachstum.

 

 

 

 

 

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