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Disruption, Augenhöhe, Fuck-up Nights? Die neue Arbeitswelt grüßt Sie

„Seit die Zukunft begonnen hat, wird die Gegenwart täglich schlechter“
(Dieter Hildebrandt)

„Wir sollten das neu regeln“…Nutzen Sie die Chance

Es ist ‚was los in der deutschen Wirtschaft! Während vormals „sichere“ Unternehmen um das Überleben unter neuen Marktbedingungen kämpfen (wie z. B. RWE) oder sich durch selbstbezogenes Management gleich selbst ruinieren (anschaulich: VW), schwappen neue Töne aus den Start-Ups durch die Welt.

Nicht wenige Unternehmen – auch Mittelständler wie die Otto Group – investieren bewusst in junge Unternehmen, in „digitale Ableger“, und räumen denen große Freiräume ein.

Ich meine, dass viele Unternehmen von den „kleine Digitalen“ lernen können – ohne ihre Tradition zu verraten.

Was hat das mit Ihnen zu tun? – Viel!

Viele Führungskräfte im Unternehmen, auch im Mittelstand (auch bei Ihnen?) befällt ein Unbehagen: sind wir eigentlich für die Zukunft gut aufgestellt? Sind wir beweglich genug, um neuen Kundenanforderungen zu begegnen – im Management, in unserer Struktur, in der Führung? Sind wir attraktiv für junge Leute, gerade für die, die technische Fächer studiert haben?

Wo geht es hin?

Dass die „Generation Y“, geboren nach 1980, andere Vorstellungen hat von Arbeit und Leben, hat sich herumgesprochen. Vermutlich merken Sie das auch in Gesprächen mit Bewerbern:

Eine möglichst flexible Arbeit, die Spaß macht und sinnvoll ist – auf diese Formel lassen sich die Anforderungen junge Talente an einen Job bringen“ , sagt Carsten Kratz, Deutschlandchef der Managementberatung BCG. Hintergrund: Beratungen sind besonders auf junge „Wissensarbeiter“ angewiesen. Viele andere Branchen von Bau bis Steuerberater brauchen ebenso motivierte Mit-Denker und Mit-Macher.

Daimler-Chef Dieter Zetsche, zweifelsfrei erfolgreich in Sachen strategische Neuausrichtung, startet 2016 eine unternehmensweite Initiative: „Ich höre euch zu. Ich will die Arbeit für euch schöner machen“.

Zetsche hat es erkannt: wer sich nicht einstellt auf neue Anforderungen, hängt ab. Da grüßt Darwin: der kommt voran, der sich veränderten Umweltbedingungen anzupassen vermag.

Fuck-Up Nights: es geht nicht nur um FehlerSad and disappointed dog next to no pooping sign on a tree in the park.

Start-Ups sind keineswegs nur die Häufung ausgeflippter Menschen – das wirkt nur so. Viele stehen an der Speerspitze technischer Entwicklung und erproben neue Führungsmethoden, besonders im Wachstum. Kennen Sie Fuck-Up Nights?

Entschuldigen Sie den Begriff, es heißt aber wirklich so. Das sind Treffen von gewesenen und werdenden Unternehmern, die berichten, wie sie mit einem unternehmerischen Vorhaben gescheitert sind („How I fucked it up“).

Narzisstischen Nabelschau? Keineswegs. Es ist eher sympathisch, zu seinen Misserfolgen zu stehen (‚mal ehrlich – die haben wir doch alle). Wenn Sarah Wagenknecht eine Torte ins Gesicht bekommt, ist der Auftritt fucked up – und doch kann sie die Tat für ein Statement gegen politisch motivierte Übergriffe nutzen.

So bekommt ein „Fuck-Ups“ einen wichtigen unternehmerischen Sinn: die Teilnehmer lernen sehr schnell von Erfahrungen anderer. Erfahrungen brauchen Unternehmer und Führungskräfte, um eine „intuitive Landkarte“ zu bilden und somit die Intuition als Entscheidungshilfe zu schärfen (hier mehr zur Intuition bei Entscheidungen). In der Fuck-Up Night füttern Sie Ihre Intution, und haben auch noch etwas zu lachen.

Vom Kopf auf die Füße gestellt – Ihr Praxisbeispiel

Und übrigens: haben Sie Lust, ein Dienstleistungs-Unternehmen kennen zu lernen, das von Anfang an „von den Mitarbeitern her“ gedacht hat? Dann merken Sie sich doch den Roundtable beim Förderverein Forschungszentrum Informatik, den Christoph Müller von Bridging IT und ich gemeinsam veranstalten – Infos und Anmeldung dazu hier.

 

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