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„Digitalisierung“ geht nicht wieder weg- geht Sie das an? (Ja!)

„Digitalsierung ist nicht wie Schnupfen – es geht nicht wieder weg“ (Ossi Urchs)

Verändert sich wirklich so viel in der Zusammenarbeit?

„Die Nachwuchskräfte haben schon andere Ideen, wie sie arbeiten wollen – eher so im Team, freier, ziemlich kommunikationsintensiv für unsere Begriffe“, sagte neulich eine erfahrene Führungskraft zu mir; seine Firma hatte ihn extra von Aufgaben freigestellt, um sich der Förderung junger Projektleiter im Unternehmen zu widmen. Eigentlich eine gute Idee – hier hat jemand bemerkt, dass es mit einem „Seminarprogramm“ nicht getan ist.

los gehts

Es geht um tiefgreifende Veränderungen.

Digitalisierung – was heißt das eigentlich heute und jetzt?

Vernetzung, Machine Learning Technologies, künstliche Intelligenz – das ist für manche Firmen Teil des Produkts, für andere eher noch Zukunftsmusik. Doch der Druck wächst und verändert fast alle Branchen – einige Beispiele:

  • Musikindustrie: kaum jemand kauft mehr „Tonträger“, man hört bei Spotify mit Flatrate;
  • Transport: wenn überhaupt noch ein eigenes Auto statt digital verwaltetem Carsharing, dann spielt der „smarte“ Teil des Autos die Hauptrolle – führende Automobilhersteller sind jetzt schon Technologieunternehmen;
  • Finanzbranche: „Das Unternehmen, das die Finanzbranche bestimmen wird, wird wahrscheinlich gerade als Fintech-Start-Up irgendwo gegründet“, so neulich ein Analyst der Finanzindustrie (Pech für die Banken, vor allem für die mit vielen Filialen);
  • das lässt keine Branche, kein Produkt aus. Auch nicht die Bauindustrie, das Handwerk, das Krankenhaus…

Gefährlich ist es für Sie, keine Ideen zu haben

Um es vorweg zu nehmen: Gefährlich ist nicht die Digitalisierung. Gefährlich ist es, als Unternehmen keine grundsätzlich neuen Ideen zu entwickeln – und zwar jetzt.

Letztendlich ist es der Markt, der die Digitalisierung vorantreibt.

Härterer Wettbewerb und anspruchsvollere Konsumenten fordern es, Strategien viel schneller zu verändern und Innovationen schneller in Produkte zu wandeln. Die Wandlungsfähigkeit, so der Managementvordenker Gary Hamel, ziele auf ein Unternehmen ab, das „an seiner Zukunft arbeitet, anstatt die Vergangenheit zu verteidigen“ (Hamel, 2010).

Der Stratege Michael Porter hat schon sehr früh darauf hingewiesen, dass Unternehmen nicht durch den x-sten Optimierungsprozess Wettbewerbsvorteile erlangen können. Eine einzigartige strategische Positionierung beruhe nicht auf „operativer Exzellenz“, sprich auf ausgetüfftelten Prozessen – die können andere nämlich auch (Porter, 2015). Es ginge viel mehr darum, etwas ganz anderes zu entwickeln als die Konkurrenz.

Also kein super-ergonomisches Lenkrad, sondern gleich ein selbstfahrendes Auto.

Wozu dann die „agile Organisation“?

Man kann sich schon vorstellen, dass viele „alte“ Organisationsformen nicht so gut geeignet sind, „revolutionäre Veränderungen in blitzschnellen evolutionären Schritten zu vollziehen“ (Gary Hamel). Die Arbeit in „festen Einheiten“, klar zugewiesene Verantwortlichkeiten („Bei uns kommen die Ideen aus der Produktentwicklung!“), ein reines Senioritätsprinzip („Bewähren Sie sich erst einmal, bevor Sie etwa verändern wollen!“) sind nicht gerade ideenfördernd.

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Solche Denke törnt alle ab, die mit ihren Ideen einen entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten können.

In den nächsten Blogbeiträgen hier geht es daher um ganz Praktisches:

  • Welche Fragen muss sich ein Unternehmen – auch Ihres – stellen, um angemessen auf den digitalen Wandel zu reagieren? (Große Fragen – kann man aber herunterbrechen!).
  • Wie verändert sich Ihre Führungsrolle (das wird sie….)?
  • Wie können Sie ganz konkret beweglichere Arbeitsformen, „agiles Arbeiten“ einsetzen?
    Wie kann ich als Führungskraft konstruktiv experimentieren, ohne das mir gleich alles um die Ohren fliegt?
  • Kann ich dem Kunden auch agile Methoden anbieten?!

Bleiben Sie dran!

 

 

 

 

 

 

 

 

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