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„Die Persönlichkeit“ – Offenheit für Neues

Zu der Beschreibung eines Menschen bzw. seiner Persönlichkeit gehören nach sozialwissenschaftlicher Forschung einige Eigenschaften oder Merkmale  – dazu mehr in den letzten 2 Blogeinträgen.

Über die Intraversion und Extraversion konnten Sie sich im letzten Blogbeitrag informieren.

Ein weiteres Merkmal der fünf „Großen“ („Big Five“), die Persönlichkeit beschreiben, ist die

„Offenheit für Erfahrungen“.

Menschen, die auf der Skala „Offenheit“ eher in der oberen Hälfte liegen, sind vielseitig und aktiv interessiert – an dem, was in ihnen selbst vorgeht, aber auch an der Welt um sie herum, je nach Schwerpunkt an Kunst, Wissenschaft, Politik.

Sie haben gerne Abwechslung, informieren sich, bilden sich selbst ein Urteil und setzen sich mit Trends auseinander.

Personen mit niedrigen Werten bevorzugen Bewährtes und Bekanntes und nehmen auch die eigenen emotionalen Prozesse weniger stark wahr.

Auch wenn es keine „besseren“ oder „schlechteren“ Merkmale gibt, geht im Berufsleben der Trend eher dahin, sich häufig mit sich selbst, den eigenen Kompetenzen und Veränderungen im Umfeld zu beschäftigen – „die Augen offen zu halten“.

Die Welt ist dynamisch und fordert uns heraus, immer wieder zu Trends, Entwicklungen und Produkten Stellung  zu beziehen – gerade in der Wirtschaft. So manch konservatives Unternehmen hat Marktveränderungen zu spät bemerkt und den Innovationsrückstand nur noch mühsam aufholen können.

Es wird Sie vielleicht nicht überraschen, dass das Merkmal „Offenheit“ nach Studien mit Bildung zusammen hängt. Gibt man Kindern früh die Möglichkeit, sich mit neuen Ideen auseinander zu setzen, ist das sicher förderlich.

Auch gibt es einen Zusammenhang zu der Größe des sozialen Netzwerks – je mehr Menschen Sie kennen, je mehr Kontakt Sie mit anderen (offenen…) Menschen pflegen, desto mehr bereichern Sie sich und andere.
Es ist sicher kein Zufall, dass viele Gelehrte und Intellektuelle, aber auch Unternehmer und Fachkräfte große Netzwerke hatten und haben.

Ohne eine ausgeprägte „Offenheit für Neues“ der Tüftler, Denker und unternehmerischen Visionäre wären viele kleine und große Erfindungen nicht möglich gewesen.

Die „Offenheit für Neues“ können wir mit psychologischen Verfahren (normierten Fragebögen) verlässlich messen.

 

 

 

 

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