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„Der demografische Wandel – nicht unser Thema“. Sicher?

Vielleicht können Sie auch schon keine Bevölkerungspyramiden, -bäumchen oder sonstige Grafiken mehr sehen. Die Botschaften sind ja immer diesselben: zuletzt habe es „1971 mehr Geburten als Todesfälle in Deutschland gegeben“, schrieb Spiegel Online .

Eine echte Trendwende ist nicht in Sicht.

Das Thema ist so wichtig und dennoch gefühlt so lästig wie eine Vorsorgeuntersuchung. Vieles zeichnet sich schon ab: ein echter Mangel an hochqualifizierten technisch-naturwissenschaftlichen Fachkräften, die längere Lebensarbeitszeit. Rein rechnerisch werden die Leistungsträger der nahen Zukunft 50 oder 55 Jahre alt sein – weil sie die Mehrheit der Erwerbsbevölkerung stellen.

Die Auswirkungen sind vielschichtig,  für Unternehmen ist aber wichtig zu wissen:

  • Die Zahl der jungen Bewerber sinkt stetig  – das ist schon jetzt deutlich zu merken. Das bedeutet für das Personalmarketing, diese Zielgruppe mit guten, „generationsgemäßen“ Argumenten und Medien anzusprechen.
  • Auch in „jugendlichen“ Branchen wie der IT werden Mitarbeiter mittleren und höheren Alters (45+) eine größere Rollen spielen. Die Arbeitswelt 3.0 – das Treffen der Generationen.
  • Das ist gar nicht schädlich für die Unternehmen, weil Erfahrungswissen eine gute Ressource ist. Um die Produktivität zu erhalten, wird die Vermeidung von Burnouts und stetige Qualifizierung noch wichtiger.
  • Die Nachfolgeplanung und Nachwuchssicherung wird in Zukunft eine größere Rolle spielen. Das ist gut so, denn so lassen sich junge Talente gut mit alten Hasen verbinden, lässt sich das Wissen sichern und Praxiserfahrung samt Überlegtheit erfahren.

Es ist ein sehr umfassender Wandel, der auf Gesellschaft und Unternehmen zukommt. Wenn Sie sich als Unternehmer und Personalentscheider ein wenig breiter informieren wollen, empfehle ich den Demografiekongress der Metropolregion am 18. Oktober 2012 in Ludwigshafen – von Praktikern für Praktiker:

  • „Neue Wege der Fachkräftegewinnung“
  • „Nachhaltiges Personalmanagement“
  • „Mitarbeiterbindung über alle Lebensphasen“.

Es berichten Unternehmen aus Ihrer Praxis; den Flyer finden Sie hier.

 

 

 

 

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